Nicht alles, was Studierende mit sich tragen, passt in einen
Rucksack.
Eine gesunde Hochschule beginnt dort, wo Menschen füreinander da sind.
Der Mental Health Student Guide qualifiziert Gremienmitglieder in Hochschulen zu empathischen Erstansprechpersonen und stärkt eine Campuskultur, in der Hinschauen wichtiger ist als Wegschauen.
Erfolgreicher Start an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Das Pilotprojekt des Mental Health Student Guide an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (im Rahmen der Gesunden Hochschule) war ein voller Erfolg.
Mit dem Ziel, Fachschaften und den AStA in ihrer wichtigen Rolle als erste Anlaufstelle für Studierende zu stärken, haben wir eine praxisnahe Weiterbildung entwickelt, die Wissen vermittelt, Handlungssicherheit schafft und Orientierung gibt. Die Teilnehmenden lernen, psychische Belastungen frühzeitig zu erkennen, wertschätzende Gespräche zu führen und Studierende verantwortungsvoll an professionelle Unterstützungsangebote weiterzuvermitteln.


Willkommen beim
MHSG
Stellen Sie sich vor, auf Ihrem Campus gäbe es Studierende, die wissen, wie sie zuhören, Orientierung geben und verantwortungsvoll handeln.
Stellen Sie sich weiterhin vor, Ihre Gremienmitglieder*...
- würden psychische Belastungen bei Mitstudierenden frühzeitig erkennen und sensibel darauf reagieren.
- führten auch in herausfordernden Situationen Gespräche mit mehr Sicherheit, Empathie und Klarheit.
- wüssten, wo ihre Verantwortung beginnt und endet, und könnten gezielt an die passenden Beratungs- und Unterstützungsangebote Ihrer Hochschule und anderen Anlaufstellen weitervermitteln.
- stärkten durch ihr Engagement eine Kultur des Hinsehens statt Wegsehens.
- wären für die eigene mentale Gesundheit sensibilisiert und könnten auch in belastenden Situationen gut für sich selbst sorgen.
- verfügten über praxiserprobte Werkzeuge, um Orientierung zu geben, ohne Verantwortung zu übernehmen, die in professionelle Hände gehört.
- würden als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren dazu beitragen, mentale Gesundheit sichtbar zu machen und zu enttabuisieren.
Psychische Belastungen unter Studierenden nehmen seit Jahren zu. Gleichzeitig sind Fachschaften häufig die erste Anlaufstelle für Mitstudierende – oft ohne darauf vorbereitet zu sein.
Zwischen Engagement und Verantwortung entsteht eine Lücke, die viele Hochschulen kennen.
Genau hier setzt der Mental Health Student Guide an.
Die Weiterbildung qualifiziert Fachschaftsmitglieder zu kompetenten Erstansprechpersonen. Sie lernen, psychische Belastungen besser zu verstehen, Gespräche wertschätzend und sicher zu führen, die eigenen Grenzen zu kennen und Studierende verantwortungsvoll an professionelle Beratungs- und Unterstützungsangebote weiterzuvermitteln.
Dabei geht es überhaupt nicht darum, Therapeutinnen oder Therapeuten auszubilden. Es geht darum, Studierende zu befähigen, den entscheidenden ersten Schritt zu begleiten – aufmerksam, empathisch und verantwortungsbewusst.
Wir, Veronika Eva Strewing und Susann Heilmann, sind überzeugt, dass mentale Gesundheit genauso selbstverständlich zum Hochschulalltag gehören sollte wie fachliche Bildung.
Hochschulen tragen nicht nur Verantwortung für exzellente Lehre, sondern auch für ein Umfeld, in dem Studierende gesund lernen, wachsen und ihr Potenzial entfalten können.
Mit dem Mental Health Student Guide unterstützen wir Hochschulen dabei, genau diese Kultur zu fördern. Die Weiterbildung verbindet fundiertes Wissen mit praxisnahen Übungen, Rollenspielen und einem nachhaltigen Follow-up. So entstehen nicht nur handlungssichere Fachschaften, sondern langfristig auch ein Campus, auf dem Hinschauen, Zuhören und gegenseitige Unterstützung selbstverständlich werden.
Nehmen Sie unverbindlich Kontakt auf.
Ihre Veronika Eva Strewing in Kooperation mit Susann Heilmann
Mental Health Student Guide
Was der »Mental Health Student Guide« Ihren Gremien bietet
Block 1
»Basics«
- Mein Ehrenamt als Fachschafts-ASTA-Mitglied: Rollenklärung / Abgrenzung
- Verhalten und Gesprächsführung
- Selbstfürsorge / Persönlicher Umgang mit den Belastungen der Studierenden
- Weiterführende Informationen und Anlaufstellen
- Stolperfallen
Block 2
»Praxis«
- Training von Gesprächsführung mit Rollenspielen
- Feedbackgespräche
- Q&A
Block 3
»Follow-Up«
- nach 4-8 Wochen Follow-Up Workshop
- Reflexion & Austausch
- Handout und Zertifikat
Warum Gremienmitglieder auf uns setzen

„Ich empfehle den MHSG definitiv weiter. Alle sollten für entsprechende Situationen gewappnet sein, da man als Fachschaftsmitglied nunmal die Studierendenschaft vertritt und auch Ansprechperson ist. Viele sind aber nicht auf Studierende mit mentalen Herausforderungen vorbereitet, weil sie denken, dass sie nur Events veranstalten. “
Fachschaftsmitglied,
H-BRS

„Ich fand es sehr sinvoll die Rolle des MHSG zu erklären. Wichtig für mich war vor allem nochmal zu verstehen, in welchem Rahmen ich mich bewegen darf und welche Bereiche nur was für Fachkräfte sind.“
Fachschaftsmitglied,
H-BRS

„Ich konnte das Gelernte ohne Druck anwenden und habe die Inhalte auch bei mir in der Fachschaft mit den anderen geteilt - das war sehr gut.“
Fachschaftsmitglied,
H-BRS

„Durch die Weiterbildung habe ich weniger Druck, helfen und Lösungen anbieten zu müssen. Ich kann mich auf mein Gegenüber konzentrieren.“
ASTA.
H-BRS
Mental Health Student Guide
Unverbindliche Anfrage
Wer steht hinter dem »Mental Selfcare Camp«?
Veronika Eva
Strewing
Ich arbeite bei diesem Projekt in Kooperation mit Susann Heilmann zusammen.
Susann
Heilmann
Ich bin emTrace Emotionscoach-Coach & Trainerin für Mentale Gesundheit.
In meine Arbeit fließen neben den theoretischen Kenntnissen viel Praxiserfahrung ein. Würde ich meinem Leben einen Buchtitel geben, wäre es dieser:
„Kurs halten in bewegten Zeiten.“
Ich habe einen ganzheitlichen und systematischen Ansatz.
*Zur Vereinfachung der Lesbarkeit wird im Text eine einheitliche Personenbezeichnung verwendet. Diese bezieht sich selbstverständlich auf alle Geschlechter.


